Warum (... ich schreibe)

Dieser autobiografische Essay versucht der Frage auf den Grund zu gehen, wie es überhaupt zum Schreiben kam, inwieweit sich dies bereits in der Kundheit und Jugend abgezeichnet hat. Warum ist auch auf Katalanisch und Französisch erhältlich.

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BuchcoverDie Frage

Ganz automatisch stellt sich jeder Schriftsteller einmal die Frage, warum er oder sie eigentlich schreibt. So oder so ähnlich habe ich es wiederholt gelesen; in Artikeln und Kommentaren, und wohl auch in der literaturwissenschaftlichen Sekundärliteratur. Aber ist das tatsächlich so?

Ich finde, es verhält sich ein wenig anders: Nicht die Schreibenden sind es, die sich das quasi aus einer inneren Notwendigkeit heraus fragen, nein, diese Frage wird von außen an sie herangetragen, von ihrem sozialen Umfeld, von den Leserinnen und Lesern, von Freunden und Familienmitgliedern, und nicht zu vergessen von Journalisten und Literaturwissenschaftlern, die den Antrieb oder, wie man mitunter hört, die Quelle der Inspiration ergründen wollen, welche die im Grunde recht anständigen Bürger zu Autorinnen und Autoren macht.

Die Frage nach dem Warum des Schreibens verlangt geradezu nach einer Rechtfertigung. Aber Rechtfertigung wofür? Fast scheint es, als gälten Schriftstellerinnen und Schriftsteller als Abweichler in der Gesellschaft, als Outlaws, als verantwortungslose Tagträumer und Verrückte. Nun, ein klein wenig verrückt sind wir vielleicht wirklich, denn einer Berufung nachzugehen, die in den meisten Fällen zwar eine Menge Arbeit verursacht, aber wenig Geld einbringt (und vor allem nur ganz seltenen Auserwählten ihren Lebensunterhalt sichert), hat objektiv betrachtet recht wenig mit wirtschaftlichem Denken oder gar Vernunft zu tun.

Die Frage, warum ich denn schreibe, stellte ich mir ehrlich gesagt nie. Schreiben gehört zu meinem Selbstwert, es ist der Ausdruck meiner Persönlichkeit und ebenso wenig wegzudenken wie eine meiner Gliedmaßen. Aber selbstverständlich wurde auch ich öfters danach gefragt, und in den meisten Fällen blickte ich mein Gegenüber mit offenem Mund (ergo dümmlich) an und wusste nicht, was ich darauf antworten sollte. Wahrscheinlich begriff ich gar nicht, was da eigentlich gefragt wurde, geriet jedoch allmählich in ein lang andauerndes Nachdenken.

Die Frage nach dem Warum ist nämlich gar keine simple. Um sich ihr anzunähern und am Ende so etwas wie eine tragfähige Antwort zu finden, empfiehlt es sich zu erkunden, wie sich alles entwickelt hat, wie und wieso ich, in den Anfängen und in meiner Kindheit, allmählich zu dem wurde, der ich heute bin.


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Covergestaltung

Das Buchcover wurde von Klaus Ebner unter Verwendung einer Grafik von Janet Gooch auf Pixabay (www.pixabay.com) und eines Fotos von Karl Grabherr (www.grabherr-photography.com) gestaltet.